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Ideen Für Klanggeschichte Kindergarten

Ideen Für Klanggeschichte Kindergarten

Klanggeschichte Kindergarten ist eine Geschichte, die mit verschiedenen Klängen erzählt wird.

Klänge machen diese Art von Geschichte im Wesentlichen zu etwas Besonderem. Es kann eine einfache Geschichte oder ein Lied mit einem einfachen Thema sein, aber es ist insofern besonders, als es von vielen Klängen begleitet wird.

Deshalb sind diese Lieder besonders für Kinder interessant. Sie nehmen direkt an der Aufführung der Geschichten teil, was ihnen sehr viel Spaß macht.

Hier finden Sie Erklärungen zur Klanggeschichte Kindergarten, wie sie die erzählen und wie diese Geschichten Kinder beeinflussen.

Darüber hinaus finden Sie eine schöne Geschichte, die Sie problemlos mit Ihren Kindern zu Hause interpretieren können.

Was ist eine Klanggeschichte?

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Klanggeschichte ist seit Jahren sowohl in Kindergärten als auch in Grundschulen beliebt. Bei der Klanggeschichte spielen dabei der Spielleiter und verschiedene Musikinstrumente eine große Rolle.

Klanggeschichte ist im Wesentlichen eine Geschichte, die mit verschiedenen Klängen erzählt wird. Die Geschichte betont verschiedene Klänge.

Wenn Sie zum Beispiel den Satz haben: “Die Sonne ist endlich aufgegangen, der Wind weht leicht und die Vögel zwitschern.”

Wir haben drei klänge hier! Wenn man sagt, dass die Sonne endlich aufgegangen ist, werden Sie diesen Teil mit dem Instrument betonen.

Wenn wir dann sagen, dass der Wind leicht weht, können Sie diesen Klang mit Ihrem Mund nachahmen. Vögel zwitschern, wir alle wissen, wie leicht wir das Lied der Vögel mit unseren Lippen nachahmen können.

Dabei spielt die ganze Darstellung eine große Rolle. Wenn Sie nicht alle Instrumente zur Hand haben, experimentieren Sie und versuchen Sie, mit den Dingen um Sie herum geeignete Klänge zu erzeugen.

Klanggeschichte wird meist in einer Gruppe erzählt. Diese Geschichten sind für Kinder sehr interessant, weil sie daran teilnehmen und den Moment erwarten, in dem sie alle gemeinsam unterschiedliche Geräusche machen können.

Was wird durch Klanggeschichten gefördert?

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Durch diese Art des Geschichtenerzählens lernen und üben Kinder verschiedene Sachen.

Am wichtigsten ist, dass Kinder ihre Musikalität üben und Spaß dabei haben. Durch die Schaffung verschiedener Klänge entwickeln Kinder ihre musikalischen Fähigkeiten.

Wenn ein Lied etwas anspruchsvoller ist und Sie beispielsweise Klavier spielen müssen, kann dies eine zusätzliche Motivation für jemanden sein, es zu lernen.

Kinder hören zu und folgen dem Rhythmus. Sie denken darüber nach, was der nächste Klang ist und wie er am besten gespielt werden kann.

Die Kreativität der Kinder wächst besonders, wenn Sie die Instrumente zum ersten Mal für die Aufführung der Geschichte oder des Liedes vorbereiten. 

Für einige Geräusche können Sie Küchenholzlöffel verwenden und Rumpelkiste. Um den Regen zu bringen, gießen Sie den Reis in die Flasche, schließen Sie die Flasche und schütteln Sie sie, um den gewünschten Klang zu bekommen.

Neben der Tatsache, dass diese Lieder bei Kindern musikalische Fähigkeiten entwickeln, gibt es noch viele andere Dinge. Sie lernen auch wie sich einige Tiere anhören.

Kinder üben, konzentriert zu sein und die ganze Handlung zu verfolgen. Während der Spielleiter den Text liest / singt, müssen Kinder genau zuhören, um zu wissen, wann sie reagieren müssen.

Wir alle wissen, wie schwierig es ist, die Aufmerksamkeit von Kindern zu erhalten, aber dies wird sicherlich gelingen.

Aus diesen Gründen ist es sehr wichtig, dass Kinder diese Art von Liedern sowohl im Kindergarten als auch zu Hause singen. Die besten Kindergarten Lieder können Sie hier finden.

Klanggeschichte “Der kleine Floh”

Eine kurze Geschichte für Kinder ist “Der kleine Floh”. Floh ist vielleicht aus der Welt der Tiere?!

Ein Instrument ist nicht genug um dieses Lied zu singen. Sie nutzen gerne mehr, um nicht Zeit beim wählen zu verlieren. Helfen wir ihnen die Instrumente auszuwählen.

Nutzbare Instrumente: Klanghölzer, Rasseln, Handtrommeln, Rumpelkiste

Es hüpft es hüpft es hüpft im Stroh,

es hüpft im Stroh ein kleiner Floh (2x).

Es raschelt, es raschelt, es raschelt im Stroh,

es raschelt im Stroh ein kleiner Floh (2x).

Es krabbelt es krabbelt es krabbelt im Stroh,

es krabbelt im Stroh ein kleiner Floh (2x).

Die Reise eines Regentropfens

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Hoch am Himmel schwebt in einer kleinen weißen Wolke ein Regentropfen. Der Wind wieder leicht und trägt die kleine weiße Wolke mit dem Regentropfen vor sich her.

Plötzlich kamen mehr und mehr Regentropfen in die Wolke sie wurde schwerer und schwerer. Es blitzte, es donnerte – unsere Regentropfen konnte sich nicht mehr halten und flog mit vielen anderen Regentropfen zur Erde.

Es regnete! Der Wassertropfen fiel auf die Straße und bildete mit vielen anderen Wassertropfen eine Pfütze. Bald war das Gewitter vorüber und die Sonne lachte wieder am Himmel.

Da wurde dem Wassertropfen in der Wasserpfütze wärmer und wärmer – schließlich wurde ihm so heißt, dass er verdunstet.

Nun schwebte der Wassertropfen hoch oben am Himmel in einer kleinen weißen Wolke. Jetzt ist der Regentropfen wieder im Himmel.

Klanggeschichte Kindergarten: Tausendfüßer

Kinder stehen in einer Reihe und halten sich aneinander

Für diese Klanggeschichte Kindergarten (Musik) brauchen Sie mehrere Instrumente.

Klanginstrumente für den Tausendfüßer, etwa Holzblock oder Klangstäbe, und Klanginstrumente für den Hundertfüßer, etwa Gong, Glöckchen oder Triangeln.

Sie können auch ein bisschen experimentieren und einige Sachen aus der Küche nehmen. Holzlöffel, Topf, Zeitungen und so weiter.

kleine Kinder sitzen mit Lehrer auf dem Boden und lachen

Tausend Füße trampeln leise,

wer geht denn bloß auf diese Weise?

(Trampeln und/oder die Tausendfüßer-Instrumente leise spielen)

Tausendfuß, der Tausendfüßer! Der Lärm wird größer, immer größer.

(Immer lauter spielen oder trampeln)

Stopp, mach Halt, Herr Tausendfuß! Hast du auf eine Pause Lust?

(Stille)

Ruh dich aus, hör auf zu trampeln, nicht mit tausend Füßen strampeln.

(Stille)

Doch was ist das, hört nur mal hin, ein kleines Füßchen: klingeling?

(Trampeln und/oder Instrumente für den Hundertfüßer spielen)

Und noch ein Füßchen kommt dazu? Wer stört da die schöne Ruh?

Gruppe von Kindern, die im Kreis mit Lehrer spielen

(Lauter spielen oder trampeln)

Noch mehr Füßchen, kling und klang, kommen jetzt noch bei uns an.

(Sehr laut spielen oder trampeln)

Hundertfuß, der Hundertfüßer! Der Lärm wird größer, immer größer.

(Richtig laut werden)

Stopp, mach Halt, Herr Hundertfuß, weil jeder einmal ruhen muss.

(Stille)

Leg dich hin und komm zur Ruh, mach deine kleinen Augen zu.

(Stille)

Hundert Füßchen halten still, weil kein Füßchen mehr laufen will.

(Diese letzten beiden Zeilen nur noch flüstern)

Text: Tina Scherer

Klanggeschichte Kindergarten: Der Herbst ist da

Eine Klanggeschichte von Julia Krenz

Für diese Klanggeschichte Kindergarten, braucht Ihr ein paar Instrumente, um die Klänge nachzumachen. Der erste Klang den wir brauchen ist das Windgeräusch.

Dazu könnte einfach nur pusten oder Ihr bastelt Euch auch etwas. Dann haben wir das Geräusch des Drachens. Immer, wenn Drache in der Geschichte vorkommt, spielen Sie auf der Mundharmonika ein paar Töne. 

Wenn Eicheln erwähnt werden oder auch nur ein Klopfgeräusch dann nimmt er die Klanghölzer. Für den Regen können Sie Reise in eine Flasche machen.

Den Blitz macht Ihr mit einem Sandblock nach – das sind 2 Holzstücke, bei denen auf den Innenseiten Sandpapier befestigt ist.

Den Donner machen Sie mit der flachen Hand auf der Trommel. Die Sonne könnte mit Glöckchen nachmachen. Zum Schluss brauchen wir noch ein Regenbogen den könnt Ihr auf dem Klavier spielen.

Und so geht “Der Herbst ist da”

Der Herbst war da, endlich hatte er angefangen. Leon saß am Fenster seines Zimmers und schaute den Wolken nach, die vom Wind über den Himmel getrieben wurden.

Das war genau das richtige Wetter, um den Drachen steigen zu lassen. Wie gut, dass er dieses Jahr schon alt genug war und allein rausgehen durfte.

Er sagte nur Mama Bescheid und zog sich seine Schuhe und die gefütterte Jacke an. Dann klemmte er seinen Drachen unter den Arm und ging nach draußen.

Direkt hinter ihrem Haus war ein kleines Wäldchen, durch das er gehen musste, um zum Feld zu kommen. Das Wetter klang wunderbar geheimnisvoll.

Der Wind rauschte durch die Zweige und ließ die Blätter zu Boden wirbeln. Da knackte es hinter ihm. Was war das? Da, schon wieder ein Knacken, dieses Mal auf der anderen Seite.

Leon drehte sich um. War das ein Tier? Ach nein, der Wind hatte Eicheln von den Bäumen geschüttelt. Er ging durch einen Blätter-Eichel-Haufen und spielte Wind mit seinen Füßen.

Wenn er auf die Eicheln stieg, klang es fast wie Popcorn, das in der Pfanne aufploppte. Herrlich!

Leon hatte den Waldrand erreicht und hielt den Finger prüfend in den Wind. Ja, das konnte gehen. Er wickelte ein bisschen von der Schnur ab und rannte los.

Hinter ihm stieg der Drachen flatternd in die Höhe. Leon gab den Drachen mehr Schnur und sah zu, wie der Wind den Drachen tanzen ließ. Höher und höher stieg der Drachen in die Lüfte.

Doch was war das? Eicheln konnten es nicht sein. Auf dem Feld standen keine Bäume. Da war schon wieder dieses leise Klopfen zu hören und dann landete auch schon ein Tropfen direkt auf seiner Nase.

Leon blickte in den Himmel. Der Wind hatte dunkle Wolken vor sich hergeschoben. Schnell wickelte Leon die Schnur auf und ließ seinen Drachen sanft zur Erde zurückkommen.

Die Tropfen wurden mehr und größer und auch der Wind hatte deutlich aufgefrischt. Leon klemmte sich seinen Drachen wieder unter den Arm und lief zum Wald zurück.

Dort war er zuerst vor den Tropfen geschützt, doch der Regen wurde stärker und die Tropfen fanden den Weg zwischen den Blättern hindurch.

Zum Glück war er nun fast zu Hause. Als er durch den Garten lief, peitschte ihm der Wind die Regentropfen ins Gesicht. Schnell lief er weiter. Seine Mutter stand schon in der Tür und erwartete ihn.

Kaum war er im Haus, hörte er ein fernes Donnergrollen. Kurz danach folgte ein Blitz. Der anschließende Donner war schon ein bisschen lauter als zuvor.

Immer schneller folgten Blitz und Donner aufeinander, bis das Gewitter an ihrem Haus vorbeigezogen war. Leon hatte sich die Haare trockengerubbelt und seinen Drachen auf den Wäscheständer gelegt.

Anschließend hatte er Blitz und Donner gemütlich vom Wohnzimmer aus beobachtet. Jetzt fielen nur noch wenige Tropfen und auch der Wind hatte sich wieder beruhigt. Da kam sogar die Sonne zum Vorschein.

Moment mal! Die Sonne schien, aber es regnete immer noch. Dann musste doch auch … Leon lief zur anderen Seite des Hauses in sein Zimmer und schaute in den Himmel.

Wisst ihr, was dort zu sehen war? Ein wunderschöner Regenbogen.

Tipps & Tricks für gelungene Klanggeschichten

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Wie Sie sehen können, sind Klanggeschichte sehr aufregend und machen wirklich viel Spaß. Wenn Sie sie noch nie zuvor ausprobiert haben, ist es höchste Zeit, dies zu tun.

Wir haben viele Klanggeschichten, zum Beispiel, Klanggeschichte Frühling, Klanggeschichte Winter, Klanggeschichten Kindergarten.

Bevor Sie dieses Lied mit Ihrer Gruppe oder mit Ihren Kindern zu Hause spielen, ist es am besten, zuerst ein wenig alleine zu üben. Sie als Haupterzähler dieser Geschichte müssen den Kindern sagen, wie und was sie tun sollen.

Daher ist es wichtig, dass Sie die Geschichte gut kennen und wissen, wann und wo die Klänge beginnen oder enden. Dies macht es einfacher und schneller.

Die Kinder werden einfacher und besser die Geschichte verstehen und dann können Sie mitmachen. Ein Bisschen Fantasie, schöne Ideen und Instrumenten und alles geht perfekt. Genießen Sie zusammen die Klänge und die wunderschön erzählte Geschichte!

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